5 interessante Fakten, die du noch nicht über Fotografie wusstest
Die Fotografie ist eine Kunst voller Geheimnisse und faszinierender Geschichten. Dieser Beitrag verrät fünf dieser interessanten Fakten
Instagram, Reisepässe, Plakatwände und Zeitschriften. Jeder Winkel unseres Lebens ist mit Fotos bedeckt. In den letzten zwei Jahrhunderten hat die Fotografie und ihre Fähigkeit, einen Moment einzufangen und ihn unsterblich zu machen, unsere Welt verändert.
Weißt du eigentlich, wie viele Fotos jeden Tag gemacht werden? Oder warum die Menschen früher nicht für Fotos gelächelt haben? Oder vor allem, seit wann man Fotos benutzt, um Katzenmemes zu kreieren? Entdecke diese und andere interessante Fakten über die Fotografie in diesem Video. (auf Englisch)
5 interessante Fakten über die Fotografie
1. Wie viele Fotos werden jeden Tag gemacht?
Es wird geschätzt, dass jedes Jahr eine Milliarde Fotos gemacht werden. Die genaue Zahl lässt sich zwar nicht ermitteln, aber an einem durchschnittlichen Tag: 95 Millionen Bilder werden auf Instagram hochgeladen und weitere 300 Millionen auf Facebook. Nicht schlecht, oder?

2. Katzen-Memes sind viel älter als du denkst
Ein großer Teil der online zur Verfügung gestellten Bilder hat mit Katzen zu tun. Das gilt auch für die Fotos, die wir in WhatsApp-Gruppen teilen. Aber Katzen-Memes gibt es schon seit über 150 Jahren. Wer hat sie erfunden? Harry Pointer.
Dieser britische Fotograf machte zunächst konventionelle Fotos von Katzen, die sich einfach wie normale Katzen verhielten. Mit anderen Worten: Sie ruhen sich aus, trinken Milch oder schlafen in einem Korb. Doch in den 1870er Jahren beschloss Pointer, etwas Neues zu machen. Er zog seiner Katze menschliche Kleidung an, machte ein Foto von ihr und veröffentlichte es zusammen mit einem lustigen Spruch. Bis 1884 schuf er über 200 lustige Katzenfotos, die als Grußkarten verkauft wurden. Sie wurden unter dem Namen "The Brighton Cats" bekannt.

3. Das erste Foto von einer Person war ein Fehler
Die ersten Fotos brauchten so lange, um sich zu entwickeln, dass es unpraktisch war, Menschen zu fotografieren: Sie konnten nicht lange genug stillstehen.
Im Jahr 1828 machte Louis Daguerre, der als Erfinder der Fotografie gilt, ein Foto von einem Pariser Boulevard, das die Geschichte verändern sollte. Die lange Belichtungszeit, die er verwendete, führte dazu, dass das Bild, sobald es entwickelt war, das zeigte, was heute als das erste Foto eines Menschen gilt: einen Schuhputzer.

4. Warum lächeln die Menschen auf alten Fotos nicht?
Manche sagen, dass die Menschen nicht lächelten, weil sie tote Menschen als Modelle benutzten. Andere geben schrecklichen Zähnen die Schuld. Die wahrscheinlichste Erklärung ist jedoch, dass man die Ernsthaftigkeit klassischer Kunstporträts imitieren wollte. Ein breites Lächeln wurde traditionell mit Wahnsinn und Bosheit assoziiert.
Die Menschen begannen erst zu lächeln, als Kodak in seiner Werbung lächelnde Gesichter zeigte.

5. Du kannst Fotos mit überraschenden Zutaten entwickeln
Wer hätte gedacht, dass man mit Kaffee ein Foto entwickeln kann? Misch ihn einfach mit Vitamin C, um einen Entwickler herzustellen, und füge dann ein wenig Natriumbikarbonat hinzu, um den Säuregehalt zu reduzieren, und entwickle dein Foto!

Dieser Beitrag hat dich neugierig gemacht? Entdecke mehr über die Geschichte der Fotografie in diesem Video (auf Englisch).
Und wenn du etwas über Fotografie lernen möchtest, findest du hier einen Link zu allen Online-Fotokursen, die in Domestika verfügbar sind.
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